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Heizung | Technik

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AbgasrohrBrennwerttechnikHeizkreislaufKaminrohrMischerNiedertemperaturWärmetauscherWarmwasserspeicherZentralheizung

Abgasrohr

Das Abgasrohr verbindet die Therme oder das Heizgerät mit dem Kamin. Je nach Energie oder Technik der Heizungsanlage kommen dabei unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Bei Thermen oder Heizgeräten mit Brennwerttechnik wird ein Kunststoffabgasrohr eingesetzt. Bei Niedertemperaturanlagen ein Aluabgasrohr. Sollten Sie bei der Technik oder Energie einen Wechsel vornehmen, muss dieses Rohr ausgetauscht werden. Dabei müssen Sie eventuell auch ein Kaminrohr einziehen.

Brennwerttechnik

Brennwerttechnik entzieht den Abgasen die in ihnen enthaltene Wärme fast vollständig und setzt diese in zusätzliche Heizwärme um. Das geschieht über einen im Kessel integrierten Hochleistungs-Wärmetauscher, der die Abgase soweit abkühlt, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf Kondensationswärme freisetzt und diese zum Heizen nutzt.

Brennwerttechnik erreicht bei Gas einen Norm-Nutzungsgrad von bis zu 109%, bei Öl bis zu 104% und arbeitet dadurch besonders energiesparend. Das schont sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt.

Heizkreislauf

HeizkreislaufEin Heizkreislauf ist immer ein geschlossenes System und darf lediglich zum Auffüllen der Heizung mit dem Versorgungsnetz verbunden werden, weil sonst bei einem Über- oder Unterdruck in einem der Systeme belastetes Wasser aus dem Heizkreislauf in das Versorgungsnetz, aus dem wir auch unser Trinkwasser beziehen, zurückfließen könnte.

Kaminrohr

Das Kaminrohr befindet sich im Kamin / Schornstein. Es verkleidet diesen von innen und sorgt dafür, dass die durch den Kamin geführten Abgase diesen nicht durch Korrosion beschädigen. Je nach eingesetzter Energie oder Technik der Heizungsanlage kommen dabei unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Bei Niedertemperaturheizungen wird kein Kaminrohr benötigt. Es reicht der normale, gemauerte bzw. gesetzte Kaminstein. An einem Abgaskamin für Thermen oder Heizgeräte darf kein offener Kamin angeschlossen sein. Diese müssen immer getrennt voneinander geführt werden.

Mischer

Mischer mit einem HeizkreislaufWie bei fast allen technischen Geräten steigt die Lebensdauer, wenn sie gleichmäßig und konstant genutzt werden, ohne sie im Höchstlast­bereich zu fahren. Ähnlich einem KFZ, das täglich nur für eine kurze Fahrt genutzt und nie oder sel­ten richtig warm wird, leidet auch eine Heiztherme, die nur zwei Zustände kennt: „an“ oder „aus“. Dieses Problem löst der Mischer. Er führt dem heißen Wasser im Vorlauf, das aus der Therme zu den Heizkörpern fließt, bei Bedarf mehr oder weniger viel abgekühltes Wasser aus dem Rück­lauf zu, wenn die Heizkörper- und Raumthermos­tate der Anlage mitteilen, dass die eingestellte Temperatur erreicht ist. Dadurch fährt die Therme eine mehr oder weniger konstante Temperatur und schaltet nur selten ganz ab.

Mischer mit zwei HeizkreisläufenUnumgänglich ist der Einbau eines Mischers, wenn eine Heiztherme zwei verschiedene Heiz­kreisläufe mit Heizkörpern und Fußbodenheizung bedient. Während die Heizkörper bei eisigen Außentemperaturen die volle Leistung der Therme und dementsprechend viel heißes Wasser fordern, dürfen die Rohre im Fußboden nur mit einer deutlich geringeren Temperatur gefahren werden. Das Wasser beider Kreisläufe stammt jedoch aus dem gleichen Brennraum der Therme und wird auf die gleiche Vorlauftemperatur gebracht. Erst der Mischer führt dem Vorlauf zur Fußbodenheizung entsprechend viel kühleres Wasser aus dem Rücklauf zu, bis dieses über die geeignete Temperatur für die Fußbodenheizung verfügt.

Niedertemperatur

Moderne Heizungen arbeiten heute nach dem Niedertemperaturprinzip. Dabei wird die Betriebstemperatur dem Wärmebedarf des Gebäudes, abhängig von der Außentemperatur angepasst. Die Niedertemperaturtechnik nutzt den Wärmeanteil, der sich auf das trockene Verbrennungsgas bezieht, aus und verhindert so eine Kondensation, bei der unerwünschtes Kondenswasser entsteht. Die Effektivität der eingesetzten Energie wird so gesteigert.

W i c h t i g e r H i n w e i s !
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Inkrafttreten der Ökodesign-Richtlinie!
Seit dem 26.09.2015 dürfen nur noch in wenigen Ausnahmefällen Heizwert-/Niedertemperaturgeräte eingebaut werden.
Nach diesem Stichtag darf nur noch Brennwerttechnik eingesetzt werden! Lassen Sie sich durch uns vor Ort beraten!

Wärmetauscher

Der Wärmetauscher entzieht den Abgasen die in ihnen enthaltene Wärme und kühlt die Abgase soweit ab, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf Kondensationswärme freisetzt, die zum Heizen genutzt wird.

Warmwasserspeicher

Je nach Heiztherme verfügt diese über einen Warmwasserspeicher, in dem heißes Wasser für den Gebrauch bereitgehalten wird. Das bedeutet, dass die Therme bei der kurzfristigen Anforderung von heißem Wasser nicht gleich die volle Leistung erbringen muss, sondern der erste Bedarf aus dem Kessel zur Verfügung gestellt wird. Die Größe des Speichers wählt man abhängig von der im Haus lebenden Personenzahl.

Zentralheizung

Eine Zentralheizung bezeichnet ein Heizsystem, das an einer zentralen Stelle im Haus, zum Beispiel im Keller, Technikraum oder Bad, die Wärme produziert, die über ent­sprechende Leitungen an die wärmeabgebenden Heizkörper oder Heizflächen geleitet wird.

Im Gegensatz zu Zentralheizungen stehen Elektroheizungen, dezentral aufgestellte Wärmespeicher, Holz- oder Kohleöfen und Kamine oder Fernheizungen.



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